(hr) Die Vorfreude war groß, als sich die beiden fünften Klassen der RS Mainburg am Montagmorgen des 15. Oktobers in Richtung Parkplatz begaben. Dort wartete schon unser ADAC-Moderator Hans-Peter Zehentmeier auf die jungen Verkehrsteilnehmer. 

Bereits mit der ersten Schätzfrage hatte er ihre volle Aufmerksamkeit: „Was glaubt ihr: Wie viele Schritte braucht ihr, um aus dem Vollsprint zum Stehen zu kommen?“ Die Schätzungen reichten von 2-20 Meter und die Kinder waren mehr als erstaunt, dass ihr Selbstversuch einen respektablen Mittelwert von ungefähr 5 Metern ergab – die Reaktionszeit von zirka einer Sekunde bei einem unvorhergesehenen Ereignis noch gar nicht eingerechnet. Ausgehend von ihrem Selbstversuch erfuhren die Schülerinnen und Schüler anschließend vom Bremsweg bei einem Auto bei trockener und nasser Fahrbahn und unter Berücksichtigung unterschiedlicher Geschwindigkeiten. Auch wies Herr Zehentmeier darauf hin, dass andere Gefahren und Risikofaktoren wie Alkohol- und Drogenmissbrauch, die Ablenkung durch das Smartphone oder äußere Faktoren, wie nasses Laub oder Schnee, dazu führen können, dass ein Fahrzeug deutlich später zum Stehen kommt als erwartet.

Zum Abschluss der diesjährigen Hallo-Auto-Aktion durfte jedes Kind in einem umgebauten Auto nun selbst in die Eisen steigen. Damit war natürlich der absolute Höhepunkt erreicht: Bei 30 km/h selbst eine Vollbremsung durchzuführen, zeigte jedem Einzelnen, welche ungeheuren Kräfte auf die Insassen wirken. Und natürlich war es auch ein Riesenspaß, der darüber hinaus dafür sorgt, dass die Schülerinnen und Schüler sich sicherer auf dem Schulweg und im Verkehrsgeschehen bewegen.